Vorsorgeauftrag vs. Patientenverfügung

Vorsorgeauftrag vs. Patientenverfügung

31. Januar 2019
Der Vorsorgeauftrag eignet sich dafür mehrere Bereiche abzudecken. Die Patientenverfügung beschränkt sich in der Regel auf Fragen zu medizinischen oder pflegerischen Behandlung.

Für den Fall, dass Sie urteilsunfähig werden sollten (Unfall, Krankheit, Demenz) können Sie eine «Verfügungsvollmacht» für diverse Lebensbereiche erlassen:

  • Verwaltung von Einkommen und Vermögen, Betreuung des Zahlungsverkehrs
  • Vertretung in rechtlichen Angelegenheiten, Abschliessen oder Auflösen von Verträgen
  • Medizinische oder pflegerische Behandlung, Hilfe im Alltag

Es ist eine grosse Chance, den eigenen Willen auszudrücken und sein Recht auf Selbstbestimmung wahrzunehmen. Gleichzeitig sind mit dieser Auseinandersetzung komplexe Fragen verbunden, welche ich gerne mit Ihnen diskutieren.

Eine telefonische Erstberatung ist für Sie kostenlos und unverbindlich. Lassen Sie sich noch heute kompetent und zuverlässig beraten … 071 952 62 09

Vorsorgeauftrag

  • Volljährigkeit zwingend
  • Handschriftlichkeit (inkl. Datierung und Unterzeichnung); wenn andere schriftliche Form, dann notarielle, öffentliche Beurkundung notwendig
  • Aufbewahrungsort an Zivilstandsamt melden
  • Vertretungsberechtigte Person:
    Jede handlungsfähige Person über 18 Jahre
    Juristische Person möglich
  • Erlangt erst Gültigkeit, wenn Urteilsunfähigkeit festgestellt wird. Sollte Urteilsfähigkeit zurückkommen erlischt Gültigkeit

 

Patientenverfügung

  • Urteilsfähigkeit genügt
  • Muss schriftlich vorliegen, datiert und unterzeichnet sein, Handschriftlichkeit nicht notwendig, Vorlage kann ausgefüllt werden
  • Beim Hausarzt hinterlegen
  • Vertretungsberechtigte Person:
    Jede handlungsfähige Person über 18 Jahre
  • Erlangt erst Gültigkeit, wenn Urteilsunfähigkeit festgestellt wird, sollte Urteilsfähigkeit zurückkommen erlischt Gültigkeit

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