Anordnungen für den Todesfall

Anordnungen für den Todesfall

10. September 2018
Viele Menschen haben klare Vorstellungen von der eigenen Bestattung und der Trauerfeier. Anderen ist das weniger wichtig. Den Angehörigen aber hilft es in der schmerzlichen Situation des Abschiednehmens, wenn sie wissen, was sich der oder die Verstorbene gewünscht hat und wenn sie auch über alles Administrative und weitere Wünsche informiert sind

Wichtige Informationen für die Angehörigen im Falle ihres Ablebens:

  • Aufbewahrungsort von Pass, Familienbüchlein und/oder Ausländerausweis
  • Anordnung für den Todesfall (Wünsche zur Trauerfeier und Bestattung)
  • Testament
  • Vollmachten
  • Passwortliste
  • Adressliste der Personen, welche benachrichtig werden sollen
  • Liste aller Versicherungen und Banken
  • Liste aller Besitzer des Schlüssels für das Haus/die Wohnung

Erfährt die Bank vom Tod eines Kunden, sperrt sie dessen Konten und Depots. Zugang erhalten die Hinterbliebenen dann nur noch mit einem Erbschein, dessen Erhalt lange dauern kann. Dies kann zu Engpässen führen, wenn laufende Rechnungen und Bestattungskosten zu begleichen sind. In der Regel zeigen sich Banken (v.a. bei und/oder-Konten) kulant und bezahlen die notwendigen und eindeutig zuordnungsbaren (zb Wohnungsmiete) Rechnungen. Es ist anzuraten, dass in einem Testament ein Willensvollstrecker benannt wird. Als Willensvollstrecker können Sie auch hier eine Person ihres Vertrauens einsetzen. Bedenken Sie dabei, der Willensvollstrecker hat grosse Kompetenzen: Er ist zuständig für die Verwaltung des Nachlasses und bereitet die Teilung in Ihrem Sinn vor. Bis zu dieser Teilung hat er allein Zugang zum Nachlass.

Es gibt vieles zu bedenken, so zum Beispiel auch die eventuelle Auflösung des Wohnsitzes, die Beendigung der «Social Media» Kanäle oder schlicht der Verkauf des Autos resp. dessen Abmeldung beim zuständigen Strassenverkehrsamtes.

All das kann Ihnen die curo GmbH abnehmen.


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